Vegetarisch essen im Amano Verde in Düsseldorf

Die Düsseldorfer lieben es, lecker essen zu gehen. Eine besonders beliebte Gegend dafür ist der Medienhafen, wo sich ein Szene-Lokal an das nächste reiht. Will man jedoch vegetarisch oder vegan essen oder ist man sogar von einer Laktose- oder Gluten-Intoleranz geplagt, ist es oft gar nicht so einfach, das passende Restaurant zu finden. Noch dazu, wenn man eben nicht nur einen schnellen Imbiss, sondern wirklich einen schönen Abend mit Fine Dining erleben möchte. Das hat sich auch das Radisson Media Harbour Hotel gedacht und bietet genau für diesen Fall jetzt mit dem im Juni neu eröffneten Amano Verde Abhilfe.

Von leichten, kleineren Gerichten bis hin zu ausgefeilten Menüs bietet Küchenchef Dennis Riesen mit der Speisekarte des Restaurants am Medienhafen eine optimale Auswahl für die fleischlose Ernährung. Bei spannenden Gerichten wie einem cremigen Mango-Risotto, einem Ananas-Minzsalat oder einer sämigen Süßkartoffelsuppe kommen Liebhaber guten Essens auf ihre Kosten.

Da bei den Zutaten extrem auf die Regionalität und eine einwandfreie Herkunft geachtet wird, ist für die perfekte Qualität gesorgt. Auch um Allergiker kümmert sich Dennis Riesen: gluten- und laktosefreie Gerichte werden auf der Speisekarte für die einfache Auswahl deutlich gekennzeichnet. Haben Besucher andere Allergien, können diese einfach an den Küchenchef weitergegeben werden und er kümmert sich gerne persönlich um die individuelle Auswahl und die Zusammenstellung des richtigen Gerichts.

Kürzlich wurde das Menü des Amano Verde von vier ausgesuchten Food-Bloggern aus der Region Düsseldorf auf die Probe gestellt. Christina von Feines Gemüse, Maja von Moey’s kitchen, Mareike von Girl on Travel und Samira von Delikat-vegetarische Kochwelt kosteten die verschiedensten Gerichte der Speisekarte und genossen bei leckerem Diamond Cuvée einen lauen Sommerabend. Sie warfen zudem einen Blick hinter die Kulissen, erkundeten die Küche des Restaurants und diskutierten mit Küchenchef Dennis Riesen die Anforderungen an eine ausgewogene vegetarische Küche, sowie den Einsatz von regionalen Produkten bei der gesunden Ernährung. Wie es den Bloggerinnen gefallen hat und was sie vom Konzept des neuen Amano Verde halten, haben sie uns in einem kurzen Interview selbst verraten:

von links nach rechts: Samira, Mareike, Christina und Maja

von links nach rechts: Samira, Mareike, Christina und Maja

Sie konnten das Amano Verde jetzt persönlich kennenlernen. Wie finden Sie das Konzept, ein Hotelrestaurant vegetarisch/vegan auszurichten und auch einen besonderen Fokus auf laktose- und glutenfreien Speisen zu haben?

 

Maja Nett: Ich finde das Konzept unheimlich spannend und lange überfällig! Genau solche Restaurants im Fine Dining Bereich fehlten bisher immer. Stattdessen haben viele Hotelrestaurants oft immer typisches „Hotelfood“ auf der Karte. Mit dem Amano Verde wird meiner Meinung nach eine Lücke geschlossen.

Mareike Heger: Es ist einmal etwas Anderes und vor allem etwas Besonderes. Mit Sicherheit kann man mit solch einem Konzept nicht jeden überzeugen, viele möchten einfach nicht auf ihr Fleisch verzichten, doch auch ich als Fleischesser werde auf der Karte fündig und würde einige vegane Speisen einem Steak vorziehen. Da auch immer mehr Menschen auf Laktose oder Gluten reagieren, denke ich, dass sich dieses Konzept auf Dauer durchsetzen wird.

Christina Friedauer: Als Jemand, der selbst in der Hotellerie arbeitet, finde ich das Konzept sehr mutig, da Hotelrestaurants im Allgemeinen eher konservativ ausgerichtet sind und sich auf die „Klassiker“ wie Clubsandwich, Burger und Steak konzentrieren.
Ich persönlich freue mich aber, dass endlich mal der Schritt in eine andere Richtung gewagt wird – und hoffe, dass das eine oder andere Restaurant (ob innerhalb oder außerhalb eines Hotels) nachzieht!

Samira Vorhaus: Lebensmittelunverträglichkeiten, – allergien werden immer häufiger und genauso ist auch das Thema vegetarisch/vegane Ernährung immer mehr im Fokus der Menschen und damit auch das Bewusstsein für eine solche Küche. Diese möchte man natürlich auch im Urlaub genießen können. Als Vegetarier macht man leider häufig die Erfahrung, dass besonders in Hotels die Auswahl eher spärlich ist und die Gerichte wenig originell und einfallsreich sind, daher freue ich mich umso mehr, dass das Radisson Blu Hotel sich getraut hat, das Hotelrestaurant umzustellen.

 

 Gibt es etwas, was Ihnen bei Ihrem Besuch im Amano Verde besonders gut gefallen hat?

 

Maja Nett: Ich finde es gut, dass auch bei der Herkunft der verwendeten Zutaten auf Nachhaltigkeit gesetzt wird – vegane bzw. vegetarische Zutaten sind zwar schön und gut, zum ganzheitlichen Ansatz gehört für mich aber auch eine Regionalität und Saisonalität. Das gesamte Zusammenspiel hat mir deswegen unheimlich gut gefallen.

Mareike Heger: Es war unglaublich schön zu sehen, mit welcher Leidenschaft der Küchenchef hinter seinen Speisen steht. Jede Speise hat den gewissen Pfiff, man schmeckt förmlich, dass sich bei der Karte viele Gedanken gemacht wurden. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis hat mich überzeugt – ein Hauptgericht in einem gehobenen Restaurant für unter 20 Euro zu bekommen ist wahrlich nicht einfach.

Christina Friedauer: Es gab sehr aufmerksames Service-Personal. 😉 Mein geschmackliches Highlight: Die Paprika Crème Brûlée – könnte ich jeden Tag essen. Ganz toll!

Samira Vorhaus: Mir ist besonders positiv aufgefallen, dass sich alle sehr viel Zeit für uns genommen haben und wir einen sehr umfangreichen Einblick in das Restaurant und die Küche bekommen konnten, denn das Restaurant lädt sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sehr zum Verweilen ein und versprüht eine sehr schöne Atmosphäre. Sehr schön war auch, dass die ausgewählten Speisen nicht extra für uns kreiert worden sind, sondern sich allesamt auf der Speisekarte wiederfinden, von der wir einen guten Eindruck gewinnen konnten.

 

 

Welche Zukunft sehen Sie für die vegetarische Küche in Hotelrestaurants?

 

Maja Nett: Da die Zahl der Veganer und Vegetarier ständig steigt, gehe ich davon aus, dass noch weitere Hotelrestaurants der Vorlage folgen werden. Der Bedarf ist einfach da und wird sicher auch zukünftig nicht weniger werden.

Mareike Heger: Ich denke, es wird immer wichtiger, dass sich Restaurants auf vegetarische Gäste einstellen und dementsprechend Alternativen und auch eine Auswahl anbieten, aber ich bezweifle, dass eine rein vegetarische Küche die Ansprüche aller Hotelgäste erfüllen wird – leider.

Christina Friedauer: Wie bereits oben angedeutet, denke ich, dass die Hotellerie hier noch einen langen Weg zu gehen hat. Letztlich muss man sich eben an seiner Zielgruppe orientieren. Für ein Wellnesshotel in den Alpen ist der Weg wahrscheinlich kürzer als für ein Businesshotel in einer Metropole – ich persönlich finde, jedes Restaurant (ob in einem Hotel oder nicht) sollte zwei vegetarische und vegane Alternativen bieten. Gilt hier der Spruch: „Die Nachfrage bestimmt das Angebot!“ – Ich denke nicht. Viele Leute muss man einfach erst einmal anstupsen und auf interessante, pflanzliche Gerichte hinweisen, damit sie probieren.

Samira Vorhaus: Ich persönlich finde es fantastisch, wenn ich es häufiger in Hotel erleben würde, dass die Karte vegetarisch/vegan ist. Jedoch, denke ich, dass es allgemein eher schwierig ist, wenn die Karte keinerlei anderer Gerichte enthält und könnte mir vorstellen, dass es den ein oder anderen Gast auch davon abhalten würde, in dem Hotel zu übernachten oder zumindest dort zu essen, gerade bei gemischten Paaren (also ein Vegetarier und ein Nicht-Vegetarier). Mich würde es aber sehr freuen, wenn es sich trotz allem etablieren würde.

 

Sie kommen aus der Region Düsseldorf, wie finden Sie, ist die vegetarische Restaurant-Szene rund um Düsseldorf generell aufgestellt?

 

Mareike Heger: Ich weiß nur von wenigen vegetarischen oder gar veganen Restaurants in Düsseldorf. Besucht habe ich jedoch bisher nur das Amano Verde. Bei mir in Duisburg kenne ich beispielsweise kein einziges. Sehr schade finde ich vor allem, dass man gerade in der Düsseldorfer Altstadt einige Restaurants hat, die nicht einmal vegetarische Alternativen zu Fleischgerichten anbieten. Die vegetarische Restaurant-Szene hat also noch einiges zu tun. Aber da bin ich sehr zuversichtlich.

Christina Friedauer: Ich finde es eigentlich okay. Zumindest die Lokale, in denen ich anzutreffen bin, haben einige leckere vegetarische Gerichte auf der Karte.

Samira Vorhaus: Dadurch das die meisten meiner Freunde omnivor leben gehe ich eher selten in rein vegetarisch/vegane Restaurants und bin dadurch mit der Szene gar nicht so sehr vertraut. Aufgefallen ist mir jedoch, dass gerade in der letzten Zeit besonders in den kleineren Startups viel Wert auf eine transparente und regionale Küche gelegt wird und dort viele Speisen sowohl mit als auch ohne Fleisch zu bekommen sind. Dies ist eine Entwicklung welche ich wirklich nur begrüßen kann, da auch ich als Vegetarier nun häufig nicht nur aus Pasta mit Tomatensauce oder Salat wählen kann :-). Im Allgemeinen habe ich jedoch den Eindruck, dass das Angebot in punkto rein vegetarisch/vegane Restaurants noch stark ausbaufähig ist :-). Wobei ich auch sagen muss, dass ich schon sehr erfreut darüber bin, dass ich nur fünf Häuser weiter bereits ein rein vegetarisches Restaurant mit angeschlossener Pizzeria und einer sehr guten Küche habe.

Konnten wir Sie von der neuen kulinarischen Linie des Amano Verde überzeugen? Probieren Sie es selbst aus und kommen Sie zu uns ins Radisson Blu Media Harbour im Düsseldorfer Medienhafen.

Wir freuen uns auf Sie!

Besuchen Sie unser Restaurant Amano Verde & das Radisson Blu Media Harbour in Düsseldorf!

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