Süße Sünden und Luzerner Insidertipps entdecken!

Das idyllische Luzern in der Schweiz begeistert mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten und Highlights, die Sie nicht verpassen sollten. Besonders beliebt ist beispielsweise die weltbekannte Kapellbrücke. Diese ist die älteste Holzbrücke Europas und das am häufigsten fotografierte Wahrzeichen des Landes. Zudem hat Luzern viele namhafte, religiöse Bauwerke und interessante Museen zu bieten. Zu einer gelungenen Städtereise gehört aber natürlich auch leckeres Essen. Luzern ist für seine süßen Sünden bekannt. Denn nebst leckerer “Schoggi” gibt es in Luzern auch ein Paradies an außergewöhnlichen Cupcakes, die nur darauf warten, von Ihnen probiert zu werden. Einen kleinen Vorgeschmack bietet Ihnen unser Interview mit der Besitzerin des Schlaraffenlandes “CrazyCupCake Café”.

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Die Münchnerin Doris hat es ins schöne Luzern gezogen. Mit uns teilt die Inhaberin des CrazyCupCake Cafés ihre Leidenschaft für Cupcakes und süße Sünden.


Doris über ihren Traum des eigenen Cafés

Wie würdest Du das CrazyCupCake Café und das Angebot an süßen Sünden beschreiben?

Doris: Das CrazyCupCake Café ist ein kleines und liebevoll eingerichtetes Café. Mit der Eröffnung habe ich mir einen langen Traum erfüllt und zum Ziel gesetzt, durch Einzigartigkeit und Innovation aufzufallen. Die Einrichtung von Produktions- und Cafébereich sind detailverliebt, bunt und mit Stil gestaltet. Es werden überwiegend Cupcakes in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten, aber auch der Cheesecake und immer mehr vegane Produkte sind bei den Gästen sehr beliebt. Die Cupcakes gestalte ich für den täglichen Verkauf im Café einfach, aber verlockend – es gibt täglich mehrere Sorten, die auch mitgenommen werden können. Eine Besonderheit im CrazyCupCake Café ist, das dort direkt im Café produziert und gebacken wird, so duftet es bereits beim Betreten nach frischem Gebäck. Bei der Produktion achte ich darauf, qualitativ hochwertige und natürliche Zutaten aus der Region zu verarbeiten, die wenn möglich, aus biologischem und fairem Handel stammen.

Die Cupcakes sind, wie es der Name Deines Cafés schon sagt, das Herzstück des Ladens. Wie hast Du die Leidenschaft für Cupcakes entdeckt und hast Du eventuell damals ebenfalls selbst an Workshops teilgenommen?

Doris: Eine frühere Arbeitskollegin, der ich von der Idee erzählt habe, ein Café zu eröffnen, hat mich auf die Idee gebracht. Sie hat mir von einem Cupcake-Laden erzählt, daraufhin habe ich mich informiert und festgestellt, dass es in immer mehreren Städten Cupcake-Shops gibt. Da dachte ich, es wäre eine gute Idee auch in Luzern einen Laden zu eröffnen, besonders weil es damals noch keinen gab. Ein Café wollte ich schon immer eröffnen, und als ich dann auf den Namen des Cafés gekommen bin, war klar, dass es dann eben ein Cupcake-Café wird. An Workshops teilgenommen habe ich vorher nicht, später habe ich zwei Workshops in Berlin und in London besucht, da ich selbst ab und zu Workshops anbiete und sehen wollte, wie es andere machen.

In Deinem Café bietest Du neben wunderbaren Cupcakes, Torten und Glace auch vegane Produkte, manchmal sogar einen veganen Brunch an. Wie bist Du darauf gekommen süße Sünden anzubieten, die rein pflanzlich sind? Gab es bisher nur wenige Anlaufstellen für Veganer in Luzern?

Doris: Die Nachfrage nach veganen Produkten wurde immer größer. Anfangs waren die Veganer total happy, dass es überhaupt nur Sojamilch bei mir gibt. Dann habe ich versucht, verschiedenes Gebäck vegan herzustellen und festgestellt, dass es gar nicht so schwierig ist und man manche tierische Produkte wie Milch oder Rahm ganz einfach in Sojamilch und Sojarahm austauschen kann. Auch für Eier gibt es verschiedene Austauschmöglichkeiten und das Gebäck schmeckt nicht so, als ob etwas fehlen würde. Wichtig ist, dass ich Veganern eine abwechslungsreiche Auswahl anbieten kann, aber mindestens genauso wichtig ist mir, dass auch Nicht-Veganer die Cupcakes, Brownies, Muffins, die ich rein pflanzlich hergestellt habe, mögen! Viele Menschen sind noch etwas skeptisch gegenüber der rein pflanzlichen Ernährung. Wenn jemand zum Beispiel einen Bananen-Cupcake bestellt, sage ich manchmal im Nachhinein, dass der übrigens vegan war, die Gäste wundern sich dann immer, dass der trotzdem so fein war und sie gar nichts bemerkt haben. Letztes Jahr habe ich begonnen Eis in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen selbst herzustellen – ebenfalls alle vegan – und war erstaunt, dass es so einfach ist und tatsächlich, wie ein ganz normales Eis schmeckt. Auf den veganen Brunch bin ich gekommen, als ich in Berlin in einem veganen Restaurant brunchen war, in dem es eine große Auswahl am Buffet gab. Da dachte ich mir, dass das in Luzern auch noch gut ankommen könnte. Gleich der erste vegane Brunch war komplett ausgebucht und wurde auch von neugierigen Nicht-Veganern sehr gelobt, was mich sehr gefreut und motiviert hat, es regelmäßig anzubieten.

Insidertipps von Doris für Luzern

Wie kam es dazu, dass Du, als ehemalige Münchnerin, Deutschland verlassen und Dein Café CrazyCupCake in Luzern eröffnet hast? Was gefällt Dir besonders an Luzern?

Doris: Das ich in die Schweiz gekommen bin, ist eigentlich eher zufällig passiert, ich habe eine Ausbildungsstelle als Konditorin gesucht und mich dafür in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz umgesehen. In Zürich hat es dann geklappt und in der Schweiz hat es mir von Anfang an gefallen. Nach der Ausbildung bin ich dann nach Luzern gezogen. Es hat aber noch ein paar Jahre gedauert, bis ich endlich einen Laden gesucht und dann auch gefunden habe. An Luzern gefällt mir besonders, dass es so schön zentral liegt, der See, die Berge, die schöne Umgebung gefallen mir sehr und das es gerade groß genug ist, dass man alles hat, was man braucht aber auch noch klein genug, um überall zu Fuß oder mit dem Velo (=Fahrrad) hinkommt.

Was sind Deine persönlichen Highlights von Luzern, die man unbedingt gesehen haben sollte?

Doris: Wenn ich Besuch bekomme, empfehle ich immer einen Spaziergang entlang der Museggmauer, von wo aus man bei schönem Wetter einen fantastischen Blick über die Stadt hat. Danach einen Kaffee auf der Dachterrasse vom Kaufhaus Manor, wo man ebenfalls eine tolle Sicht auf See und Berge hat. Dienstags und samstags ist es lohnenswert über den Wochenmarkt entlang der Reuss zu schlendern und abends ist mein persönliches Highlight ein Besuch in der Louis-Bar. Dort kann man in gemütlichem Ambiente bei live Piano-Musik den Abend ausklingen lassen.

Wenn Du Luzern als Süßigkeit beschreiben solltest, wie würde es schmecken?

Doris: Das ist eine interessante Frage, aber schwierig zu beantworten. Einen bestimmten Geschmack kann ich der Stadt nicht direkt zuordnen, passend wäre sicherlich etwas mit Schoggi, aber das würde wohl auf alle Städte der Schweiz zutreffen. Ich würde sagen, es schmeckt immer nach dem, auf was ich gerade am meisten Lust habe, also im Winter vielleicht nach Cappuccino oder heißer Schoggi mit Cupcake und im Sommer nach Iced-Coffee mit Glace (=Eis).

Im Herzen von Luzern übernachten

Haben wir Sie von Luzern und den leckeren süßen Sünden überzeugt? Dann statten Sie Luzern einen Besuch ab und entdecken Sie die Vielseitigkeit der Stadt von dem zentral gelegenen Radisson Blu Hotel, Lucerne aus. Das moderne Hotel mit der vollverglasten Fassade sticht sofort ins Auge und überzeugt zudem mit einer hervorragenden Lage sowie einem fantastischen Ausblick auf den bekannten Vierwaldstättersee und das traumhafte Bergpanorama.

Vielen Dank an Doris für das ausführliche Beantworten unserer Interviewfragen.

© CrazyCupCake Café (Foto 1 + 2); iStock: © VogelSP (Titelbild), © rkristoffersen (Foto 3)

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