Paris abseits des Tourismusrummels: 8 Insiderorte, die Sie besuchen sollten

Alle kennen den Louvre oder die Champs Élysées, aber  Paris hat so viel mehr zu bieten als nur die typischen Touristenattraktionen. Wir haben einige Pariser Highlights jenseits der ausgetretenen Pfade für sie zusammengestellt, darunter die Möglichkeit, ein antikes Karussell zu besteigen und die buddhistischen Tempel von China Town zu entdecken. Genießen Sie es!

1 Musée des Arts Forains: Eine Schatztruhe der Jahrmarktkunst

Dieses kleine, private Museum befindet sich im Stadtteil Bercy in einem alten Steingebäude, das einst als Weinkeller diente. Man muss zwar vorher buchen, aber einen Besuch ist es auf jeden Fall wert. Besucherinnen und Besucher jeden Alters haben nicht nur die Möglichkeit, Attraktionen aus der Nähe zu betrachten, sondern können sogar eine Fahrt mit dem Karussell machen.1

2 Die überdachten Galerien Passage du Caire und Passage Brady

Die überdachten Passagen von Paris sind immer einen Spaziergang wert. Sie sind Symbol für den Geschmack am Exotischen, das am Ende des 18. Jahrhunderts in Mode war. Besonders sehenswert ist die Passage du Caire, die älteste überdachte Passage in ganz Paris, die von Ägypten inspiriert wurde und nach Napoleons Ägyptenfeldzug entstanden ist. Früher befanden sich hier viele Druckereien, heute ist die Galerie Zentrum vieler Modehäuser. Eine weitere sehenswerte Passage ist die Passage Brady, auch bekannt als Little India. Die Passage wurde im 19. Jahrhundert mit dem Ziel erbaut, die längste überdachte Straße von Paris zu schaffen. Heute findet man hier viele indische Geschäfte und Restaurants, die einen bunten Treffpunkt für die indische Gemeinde von Paris bieten.2

3 Der Jardin des Serres d’Auteuil

Die wunderschönen Innen- und Außengartenanlagen des Jardin des Serres d’Auteuil (dt. Garten der Gewächshäuser von Auteuil) sind im Besitz der Stadt Paris und öffentlich zugänglich. Sie sind im Jugendstil errichtet worden und umfassen eine Sammlung zahlreicher exotischer und äußerst seltener Pflanzen- und Tierarten. Hier können Sie einen Blick auf den Ginko biloba werfen, der ursprünglich aus China stammt und von dem bis zu 270 Millionen Jahre alte Fossilien gefunden wurden. Im Herbst lohnt sich ein Besuch zur Besichtigung der Katsurabäume, dessen Blätter zu der Zeit einen charakteristischen Geruch verbreiten, der den Bäumen den Namen Kuchenbäume beschert hat.3

4 Die Buddha-Tempel von China Town

Das 13. Pariser Arrondissement ist weithin auch als chinesisches Stadtviertel bekannt. Zwischen der Avenue de Choisy, der Avenue d’Ivry und dem Boulevard Massena befinden sich mehrere beeindruckende buddhistische Tempel versteckt zwischen riesigen Apartmentgebäuden, die ursprünglich für die Olympischen Spiele gebaut wurden. Entdecken Sie die wunderschöne Architektur, gehen Sie in der lebhaften und exotischen Nachbarschaft spazieren und probieren Sie eine chinesische Delikatesse.4

5 Das Anwesen von Albert Kahn

Bei dem Anwesen von Albert Kahn in Boulogne Billancourt handelt es sich um das ehemalige Zuhause des Pariser Bankers Albert Kahn. Es entstand zwischen 1895 und 1910 und orientiert sich an der Idee von universellem Frieden. In diesem Sinne nimmt der vier Hektar große Garten Besucherinnen und Besucher auf eine Reise um die Welt und vereint eine Reihe verschiedener Kulturen und Atmosphären: ein altes japanisches Dorf, ein französischer und ein englischer Garten, ein blauer Wald und vieles mehr.5

6 Das Haus von Serge Gainsbourg

Serge Gainsbourg ist einer der bekanntesten Künstler Frankreichs. Der Sänger, Songwriter, Schauspieler und Regisseur verbrachte viel Zeit in Paris, vor allem in seinem Apartment in 5 Rue de Verneuil, wo er von 1969 bis zu seinem Tod lebte. Obwohl man das Gebäude selbst nicht besichtigen kann, ist die Hausfassade zu einem eigenen Kunstwerk geworden mit Straßenkunst und Graffiti zu Ehren der nonkonformistischen französischen Ikone.

7 Place Dauphine

Die auf der Ile de la Cité, direkt vor dem Palais de Justice, gelegene Place Dauphine ist ein bezaubernder Platz umgeben von großartigen Restaurants. Hier lässt es sich hervorragend essen oder einfach auf der Bank ein Buch lesen. Die Place Dauphine war einmal von 32 identischen Häusern umgeben und ein Teil des Projekts von Heinrich IV. für öffentliche Plätze im 17. Jahrhundert.

8 Cabaret au Lapin Agile

Das historische Kabarett im Herzen von Montmartre war in der Vergangenheit Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler und ist bis heute ein beliebter Ort für Darstellerinnen und Darsteller. Der Name des Kabaretts „Lapin Agile“ (dt. flinkes Kaninchen) rührt von einer Zeichnung von André Gill von einem Kaninchen an der Wand des Gebäudes her, das im französischen auch eine Anspielung auf den Künstler enthält. Pablo Picassos Ölgemälde „Au Lapin Agile“ aus dem Jahr 1905 trug zum Weltruhm des Kabaretts bei.

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