Little Tokyo am Rhein – Manga, Makis, Matchatee

Düsseldorf ist nicht nur eine bedeutende Kunst- und Modemetropole, sondern auch eine der größten japanischen Exklaven Europas. Im Jahr 1905 wurde der erste Japaner in Düsseldorf registriert. Seitdem hat sich in der Stadt allmählich ein kleines aber feines japanisches Viertel entwickelt, das immer öfter auch europäische Asienfans anlockt. Heutzutage lebt mehr als ein Viertel der japanischen Bevölkerung Deutschlands in Düsseldorf.

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Die Japaner sind ein Teil von Düsseldorf

Zwei Minuten zu Fuß vom Düsseldorfer Hauptbahnhof entfernt, liegt im Dreieck zwischen Oststraße, Immermann- und Klosterstraße das Zentrum von „Klein-Nippon“. Hier findet man Düsseldorfs beste Sushi-Läden, Asiamärkte und Mangashops.

Wer typisch japanisch in den Tag starten will, kommt nicht an der Bäckerei „Bakery my Heart“ vorbei. Mit Kastanienmus gefüllte Brötchen und Teilchen mit Melonen- oder Matchatee-Geschmack, laden zu einem Frühstück der besonderen Art ein.

Wer den Alltag in „Little-Tokyo“ kennenlernt, stellt schnell fest, dass sich die Japaner in Düsseldorf (und anderswo) nicht nur von Sushi ernähren. Der Supermarkt Dae-Yang auf der Immermannstraße bietet einen kostenlosen Crashkurs rund um die japanische Ess- und Lebenskultur. Von exotischem Fisch und Sake, über superscharfe Messer, Bentoboxen, Kalligraphie-Zubehör und erlesene Essstäbchen kann man hier alles live erleben, was in einen echten japanischen Haushalt gehört. Das Personal hilft auch gern bei der Entzifferung japanischer Verpackungen.

Ein weiteres Shoppingparadies findet sich nur wenige  Meter weiter: der Bookstore Nippon importiert alle Waren per Luftpost aus Japan. Und zwar nicht nur Bücher. Neben Mangas und Japanisch-Lehrbüchern findet man hier auch alles rund um Origami, Kalligraphie und natürlich die berühmte Winkekatze Maneki-Neko.

Itadakimasu – Guten Appetit!

Soviel Shopping macht hungrig. Mittags haben Sie die Qual der Wahl: die besten Nudelsuppen gibt es bei Naniwa auf der Oststraße. Dieses Restaurant ist so begehrt, dass die Warteschlange oft bis auf die Straße reicht. Wer dafür keine Zeit hat, kann sein Glück im Takumi auf der Immermannstraße probieren. Hier soll es die besten Ramen-Nudeln Europas geben. Hervorragendes Sushi gibt es hier natürlich an jeder Ecke. Schauen Sie einfach mal durch die verschiedenen Läden, was Sie anlacht.

Definitiv einen Besuch wert ist das Tokyo, eine wilde Mischung aus Museum, Kunstshop und Café. Zwischen Mao-Büsten mit Micky Maus-Ohren, Manga-Figuren, Art-Toys und XXL-Plüschhasen fühlt man sich hier, wie mal eben nach Shibuya gebeamt. Besitzer Selim Varol ist zwar in der Türkei geboren, sein Herz schlägt aber mindestens genauso für Japan. Nach eigenen Angaben besteht seine Sammlung aus ca. 15.000 Spielzeugen und 1.500 Drucken und Unikaten. Nebenbei gibt hier auch leckere Bagels, Bananenbrot und Macarons.

Japantag in Düsseldorf

Seit 2002 wird der Japantag gefeiert und dient dazu die Deutsche und Japanische Kultur einander näher zu bringen. Der nächste Japantag findet am 20. Mai 2017 statt und ist eine ideale Gelegenheit, um die japanische Kultur kennenzulernen. Besucher können dabei die ideale Lage der beiden Radisson Blu Hotels nutzen: Wer ein Zimmer im Radisson Blu Scandinavia bucht, kann sich einfach mit einem Sprung in den hoteleigenen Pool erfrischen. Alternativ lädt das Radisson Blu Media Harbour Hotel dazu ein, den Tag entspannt im Amano Revue passieren zu lassen.

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