Historischer Stadtrundgang in Düsseldorf

Das Schloss Benrath, Düsseldorf, mit weißer Marmorstatue auf der Terreasse.

Das kleine Fischerdorf Dusseldorp hatte bis kurz vor dem Ende des 13. Jahrhunderts keinerlei Einfluss, was sich auch im Stadtbild zeigte: Burgen und Schlösser suchte man hier vergebens. Erst nachdem Graf Adolf V. von Berg dem Örtchen am 14. August 1288 die Stadtrechte verliehen hatte, begann der Aufstieg der heutigen nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Besonders Johann Wilhelm von der Pfalz – in Düsseldorf besser bekannt und sehr präsent als Jan Wellem – führte die Stadt zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit, deren Ruf weit über die Landesgrenzen hinausreichte. Und auch wenn Düsseldorf schon lange von einem Oberbürgermeister regiert wird, findet man im Stadtbild auch heute noch zahlreiche Hinweise auf die feudale Vergangenheit der Landeshauptstadt.

Eines der schönsten Rokoko-Schlösser Deutschlands ist das Schloss Benrath südöstlich des Düsseldorfer Stadtzentrums. Erbaut wurde es von 1755 bis 1773 im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz. Noch heute ist das Schlossensemble aus Hauptgebäude, östlichen und westlichen Kavaliersflügeln, zwei Torhäusern und vier Wachhäuschen komplett erhalten. Auch der Schlosspark mit seinen zahlreichen Weihern, farbenfrohen Blumen und Kanälen lockt bis heute Besucher aus aller Welt an. Auf Grund seiner Einzigartigkeit wurde das Schloss im Jahr 2011 von der Stadt zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen. Zum Schloss gelangen Sie vom Düsseldorfer Hauptbahnhof ganz einfach mit der U-Bahn (Linie 74), die Sie direkt vor die Schlosspforten bringt.

Zu Besuch bei Barbarossa

Während eine Übernachtung im Schloss Benrath sicherlich auch heute noch durchaus komfortabel wäre, ist von einem längeren Aufenthalt in der Kaiserswerther Kaiserpfalz eher abzuraten. Die Pfalz stammt nämlich bereits aus dem 10. Jahrhundert und ist heute nur noch als Ruine erhalten. Der sagenumwobene Kaiser Barbarossa baute die Burg Ende des 12. Jahrhunderts zu einer Festung aus. Ganze 500 Jahre hielt sie Kriegen und Gezeiten stand, bis sie im Jahre 1702 von französischen Truppen weitestgehend zerstört wurde. Ihre Ruinen sind dafür heute umso romantischer.

Im Sommer kann man hier täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr nach Herzenslust über die bis zu viereinhalb Meter dicken Gemäuer kraxeln – und sich dabei ein bisschen selbst wie ein Ritter Barbarossas fühlen. Burgfräulein fühlen sich naturgemäß auf befestigten Wegen wohler. Dazu bietet sich ein Spaziergang über den romantischen Burgweg an. Von hier hat man einen einzigartigen Blick auf die gesamte Kaiserpfalz und den dahinterliegenden Rhein. Auch die barocke Altstadt von Kaiserswerth ist einen Rundgang wert. In der Basilika am Stiftsplatz liegen bis heute die Gebeine des Heiligen Suitbertus. Im Anschluss lohnt sich ein Besuch in einem der schönsten Biergärten Düsseldorfs. In der Galerie Burghof sitzt man bei schönem Wetter direkt am Rhein. Im Restaurant versetzen Sie echte Ritterrüstungen in die Zeit Barbarossas zurück. Nach Kaiserswerth fahren Sie am besten mit der U-Bahnlinie 79 bis zur Haltestelle Klemensplatz.

Ein Platz mit langer Geschichte

Ein wichtiger Platz im Düsseldorfer Stadtleben ist der Burgplatz. Hier flanieren die Düsseldorfer tagsüber mit einer Kugel Eis, abends trifft man sich auf ein Glas Alt in einem der umliegenden Lokale. Doch seinen Namen erhielt der Platz ursprünglich, weil hier ein Teil des alten Düsseldorfer Schlosses aus dem 13. Jahrhundert stand. Inzwischen erinnert nur noch ein Schlossturm an das im Jahr 1872 abgebrannte Stadtschloss. Der Burgplatz gilt heute als einer der ältesten Plätze der Stadt, wahrscheinlich wurde er bereits zu Zeiten des kleinen Fischerdörfchens Dusseldorp als Platz genutzt.

Royale Nachtruhe mit Zimmerservice

Wer tagsüber wie ein König durch Schlossgärten und Burgen wandelt, sollte auch nachts königlich ruhen. Im Radisson Blu Scandinavia Hotel, Düsseldorf genießen Sie Annehmlichkeiten von denen Kaiser Barbarossa nicht mal geträumt haben dürfte. Alle Zimmer bieten Wireless-Lan und Highspeed Internetzugang sowie Klimaanlage und Flatscreens mit internationalen Satellitenprogrammen. Im beheizten Schwimmbad und der Sauna im Wellnessbereich lässt es sich königlich entspannen. Bei gutem Wetter bietet Ihnen der Hotelservice nach erholsamer Nacht ein royales Frühstück auf der großen Gartenterrasse.

Alternativ lädt das Radisson Blu Media Harbour Hotel 135 stylishe Zimmer inmitten des Szeneviertels am Medien Hafen. Mit einem offenen Kamin und der attraktiven Bar ist das Amano der perfekte Ort, um den Tag Revue passieren zu lassen.

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