Gran Canaria kulinarisch – so essen die Canarios

Die traditionelle Küche der Kanaren ist einfach, schnörkellos und immer lecker. Fisch „a la pancha“, Eintöpfe, ein frischer Salat und dazu ein Glas Wein aus der Region: wer Gran Canaria besucht, sollte unbedingt die kanarische Hausmannskost probieren. ¡Buen provecho!

Die Nahrungsgrundlage der Ureinwohner der Kanarischen Inseln war ein aus gerösteten Gerstenkörnern gewonnenes Mehl, Gofio genannt, das auch heutzutage in der kanarischen Küche Verwendung findet. Ob zum Backen von Brot oder Tortillas, zum Andicken von Saucen und Suppen oder als Gofio-Mousse zum Nachtisch. Wer die cocina casera, die Hausmannkost der Kanaren probieren will, der kommt am Gofio nicht vorbei. Selbst zum Frühstück schätzen die Inselbewohner das naturbelassene und äußerst nährstoffreiche Mehl. Einfach in ein Glas Milch gerührt, fertig!

Zugegeben, Mehl und Milch hört sich noch nicht besonders köstlich an. Das ist wohl auch der mediterranen Angewohnheit des kargen Frühstücks geschuldet. Deutlich aufwendiger geht es da mittags und abends zu. Die Einheimischen gehen vor allem samstagabends und sonntagnachmittags zum Essen, dann sind die Restaurants voll. Unter der Woche kann man dagegen problemlos einen Tisch bekommen.

Kanarische Hausmannskost

Typischer Einstig für ein Abendessen sind die Enyesques, die Vorspeisen und Tapas. Die wohl bekanntesten darunter sind die Papas Arrugadas die in keinem kanarischem Restaurant fehlen. Es sind kleine, in Salzlake gekochte Kartoffeln, die immer mit Haut verzehrt werden. Dazu werden Mojos, spezielle Dips, gereicht, mal scharf, als roter Mojo oder grün, mit Petersilie. Zu einem richtigen Abendessen gehören anschließend auch eine Fischsuppe oder die typischen Eintöpfe wie der Potaje de Berros mit viel Kresse. Als Hautspeise empfehlen wir einfach zubereiteten Fisch, meist Barsch oder Papageifisch a la pancha, also von beiden Seiten kurz in Olivenöl gebraten. Wer es etwas ausgefallener mag, sollte ein traditionelles kanarisches Spitzengericht probieren, etwa das Kaninchen in Lorbeerbeize (conejo en salmorejo) oder das Zicklein in Knoblauchsauce (baifito en adobo). Abgerundet wird das kanadische Menü mit einer Nachspeise, z.B. Bienmesabe (ein Sirup aus Mandeln), Huevos Mole (gerührtes Eigelb mit Zucker) oder der schon genannten Gofio-Mousse.

Fragt sich jetzt nur noch, wo man diese Köstlichkeiten auf Gran Canaria bekommt. Generell gilt: Typische Küche findet sich eher im Landesinneren, die Küstenregion mit den Badeorten wird dagegen von internationaler Küche dominiert.

Unbedingt ausprobieren – Unsere Restauranttipps

Erste Anlaufstätte für Gäste des Radisson Blu Resort, Gran Canaria ist natürlich das hoteleigene Restaurant „222ºSW“, das internationale Spezialitäten sowie frische Meeresfrüchte auf seiner Speisekarte hat. Den Gästen bietet sich beim Dinner ein spektakulärer Ausblick auf den Atlantik. Das Hotel bietet seinen Gästen außerdem direkten Zugang zu drei nahegelegenen Naturstränden die Entspannung und Badespaß garantieren. Wer nach mehr als nur einem Strandurlaub sucht, sollte sich im Wandern, Klettern und Mountainbiken versuchen, solange er auf den Kanarischen Inseln weilt. Insgesamt verfügt die Insel über 32 Naturschutzgebiete, die vom Hotel aus bequem zu erreichen sind, was das Hotel zum perfekten Domizil für Ihren Urlaub macht.

Im nur wenige Kilometer entfernten Ort Puerto Rico befindet sich das „Don Quijote“. Serviert werden bodenständige Fisch- und Fleischgerichte in hoher Qualität. Etwas weiter nördlich im schönsten Fischerhafen der Kanaren, in Puerto de Mogan, befindet sich der Puerto Grill, eines der besten Fischrestaurants im Süden Gran Canarias. Die Inhaber Jörg und Sandra sind Deutsche und empfehlen den Thunfischtartar. Falls gerade fangfrischer Thunfisch vorrätig ist, sollten Sie dieser Empfehlung unbedingt folgen. Nur wenige Meter vom Puerto Grill entfernt liegt das „Qué Tal“, das heimische Küche auf Spitzenniveau serviert, kreiert vom norwegischen Starkoch Stena Petterson. Hier kommen Gourmets bei den mehrgängigen Menüs auf ihre Kosten.

Abseits der Touristenströme in der Region Santa Brigida befindet sich das Restaurant Grutas de Artiles mit der besten traditionellen Küche der ganzen Insel. Im großen Speisesaal kommt man sich unter der Woche fast schon verloren vor, an Wochenenden bekommt man allerdings nur sehr schwer einen Tisch, weil das Restaurant dann von den Einheimischen bevölkert wird. Neben der typischen Küche ist sind auch die Räumlichkeiten spektakulär. Das Restaurant befindet sich in einer Vulkanhöhle, auch die Höhle selbst kann erkundet werden. Denn bei all den kulinarischen Köstlichkeiten, sollte man die Schönheit der Insel nicht aus den Augen verlieren.

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