Gran Canaria – Beste Aussichten

Gran Canaria wird von Geologen auch als Miniaturkontinent bezeichnet. Tatsächlich bietet die Insel eine beeindruckende Vielfalt an Naturlandschaften. Romantische Steilküsten, subtropische Wälder, Halbwüsten, weiße Sandstrände und faszinierende Vulkankrater – die Kanareninsel ist ein Paradies für Naturliebhaber und Hobby-Fotografen. Einige dieser Orte sind echte Geheimtipps. Aber Sie haben Glück: wir können nämlich nichts für uns behalten.

Wer sich einen atemberaubenden Eindruck von Gran Canaria verschaffen will, der sollte die Miradores, Gran Canarias Aussichtspunkte ansteuern. Die drei schönsten sind der Pico de Bandama, der Mirador de Unamuno und der Mirador del Balcón.

Der Pico de Bandama, im Nordosten der Kanareninsel, ist ein 574 Meter hoher Berggipfel, der sich inmitten des Naturparks Bandama befindet. Auf den Gipfel gelangt man über eine befestigte Serpentinenstraße. Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht auf die gesamte Caldera de Bandama, einen ein Kilometer breiten Vulkankrater sowie die Hauptstadt Las Palmas.

Der Mirador de Unamuno befindet sich in der Nähe des Dörfchens Artenara im Zentrum der Insel. Hier eröffnet sich dem Betrachter ein spektakuläres Panorama auf die Bergwelt Gran Canarias. Auf der linken Seite sehen Sie den höchsten Berg der Insel, den Pico de las Nieves. Rechts erheben sich der Altavista und der Tafelberg Vega de Acusa. Geradeaus blickt man direkt auf den Roque Bentayga. Dieser Berg ist ein mystischer Ort, denn hier befinden sich Kultstätten, Gräber und Höhlenmalereien der ersten Inselbewohner. Im Besucherzentrum des Roque Bentayga erfahren Sie Wissenswertes über die Kunst, die Rituale und die Lebensweise der prähispanischen Altkanarier. Übrigens leben in der Nähe des Mirador de Unamuno auch heute noch viele Inselbewohner in Höhlen. Diese verfügen jedoch inzwischen über eine moderne Strom- und Wasserversorgung.

Der Mirador del Balcón befindet sich an der Westküste Gran Canarias. Auch hier sollten Sie schwindelfrei sein. In 400m Höhe blicken Sie hier über die kilometerlange Steilküste und das teilweise stürmische Meer. An klaren Tagen können Sie sogar die Nachbarinsel Teneriffa sehen. Hobby-Ornithologen sollten unbedingt ein Fernglas mitbringen. In den Felsvorsprüngen nisten Vogelarten wie der Fischadler oder der Gelbschnabelsturmtaucher.

Wer noch etwas mehr Action braucht, kann den höchsten Berg der Insel, den Pico de las Nieves auf einer geführten Mountainbiketour erkunden. Auf 1770 m Höhe geht die Abfahrt durch Kiefernwälder und abwechslungsreiche Trailabschnitte. Nach 54 km Strecke endet die Tour am Kamillenpass.

 

Wüste bis zum Horizont

Wie schon angekündigt, besitzt Gran Canaria eine Vielzahl an Naturlandschaften. Nur ca. 40 Kilometer von der beeindruckenden Bergwelt entfernt, fühlt man sich plötzlich wie in der Sahara. Die Dunas Maspalomas erstrecken sich im Süden der Insel über 25 km². Soweit das Auge reicht, gibt es hier nur Dünen. Seit 1987 ist die Dünenlandschaft ein Naturschutzgebiet. Dass es hier wenig Autos und kaum Häuser gibt, verstärkt das Sahara-Gefühl. Wer sich fühlen möchte wie in einem Märchen aus 1001 Nacht, kann die Wanderdünen übrigens auch auf dem Kamelrücken durchstreifen. Eine halbstündige Tour kostet 12 Euro, los geht es an der Avenida Oceania in der Nähe des Leuchtturms. Aber Vorsicht: die Sonne kann hier genauso brennen, wie in der echten Sahara. Bringen Sie also am besten eine Kopfbedeckung, Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit mit.

Nur ca. 20 Minuten von den Dunas Maspalomas entfernt, befindet sich das Radisson Blu Resort Gran Canaria, eine der schönsten Hotelanlagen der Insel. Das Hotel verfügt über mehrere Pools und direkten Zugang zum Meer – Sie können also jederzeit direkt ins Wasser springen. Alle Zimmer haben Meerblick, sodass Sie ihre Kamera auch im Hotel immer griffbereit haben sollten, um die traumhaften Sonnenuntergänge für das Urlaubsalbum festzuhalten.

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