Ein Sommertag in Frankfurt am Main

Alte Oper Frankfurt

Goethestadt, Finanzmetropole, Messeort – ein paar Dinge weiß fast jeder über Frankfurt. Trotzdem wird die Bankenstadt als Metropole gern unterschätzt. Zu Unrecht, denn Frankfurt sorgt mit seinem kulturellen Angebot abseits der bekanntesten Pfade für die eine oder andere Überraschung.

Frühstück in der Berger Straße

Wer wissen will, wie stressfrei es sich in Frankfurt shoppen lässt, sollte einen Blick in die Berger Straße werfen. Die ist zwar die längste Einkaufsstraße der Stadt, bietet aber im Gegensatz zur deutlich bekannteren und hektischen Zeil immer auch noch genug Platz für Gemütlichkeit: Straßencafés, kleine Geschäfte und Boutiquen machen vor allem die ‚Untere Berger‘ zwischen Innenstadt und Seckbach zu einer beliebten Flaniermeile. Bei gutem Wetter können Besucher dort mit einem exzellenten Frühstück in einem der Cafés in den Tag starten. Zum Beispiel im Café Kante, einer zeitlosen Institution im Viertel. Im Anschluss daran lädt der nahegelegene Bethmannpark zu einem Spaziergang ein. Hier sollte der Weg auch durch den chinesischen Garten führen, einem Park-Highlight, das fernöstliche Harmonie und Ruhe ausstrahlt.

Flanieren am Main

Nach dem Ausflug in der Berger Straße führt der Weg in die Innenstadt. Abgesehen von klassischen Touristenattraktionen wie Goethe-Haus oder Städel sollten Touristen vor allem einen Abstecher in die Kleinmarkthalle machen. Denn in der Nähe der Zeil verbirgt sich hinter einem unscheinbaren Eingang eines der schönsten Einzelhandelszentren Frankfurts. In Form eines überdachten Wochenmarkts stehen hier lokale Gerichte wie Grüne Soße oder Handkäse mit Musik neben Spezialitäten aus aller Welt, die bei den Händlern auch probiert werden können. Besonders am Wochenende ist die Halle auch ein beliebter Treffpunkt, um mit Freunden ein Glas Wein zu genießen. Von der Kleinmarkthalle ist man zu Fuß in weniger als zehn Minuten beim Eisernen Steg, der bekannten Fußgängerbrücke über den Main. An dessen Ufer trifft sich Frankfurt im Sommer zum Flanieren und Grillen. Bei anbrechender Dunkelheit werden die beleuchteten Hochhäuser im Hintergrund zur beeindruckenden Kulisse.

Ein Viertel im Wandel

Blickt man am Mainufer stehend Richtung Osten sieht man von weitem bereits das neue Bürogebäude der Europäischen Zentralbank. Wo früher im Ostend eine Großmarkthalle stand, ragen nun die Doppeltürme empor und ein Spaziergang in die Richtung lohnt sich. Zu Fuß am Main entlang bietet sich das Oosten für eine kurze Pause an. Das transparent aus Glas, Stahl, und Holz gebaute Restaurant mit Biergarten bietet fantastische Aussichten auf die Frankfurter Skyline. Etwas weiter befindet sich die „Weseler Werft“. Inmitten der etwas kuriosen Grünanlage stehen zwei Hafenkräne und es finden im Sommer Theaterfestivals statt. Am Wochenende können Besucher die Anlage auch mit einer alten Dampflok entlang des Mains erreichen.

Die EZB am Main

Entspannung im Hotel

Wem die imposante Skyline gefällt, wird auch vom Radisson Blu Hotel in der Nähe der Messe beeindruckt sein. Als komplett verglastes rundes Hotel ist das Gebäude ein Blickfang, den man nicht nur durch seine Größe kaum übersehen kann. Die Kombination aus Ambiente und Komfort machen das Hotel zu einer stilvollen und zentralen Unterkunft, die zum Frankfurter Charakter passt. Gäste werden schnell merken, dass die Stadt deutlich mehr zu bieten hat als Banken, Messe und Flughafen.

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