Drei Übungen, um das Eis zu brechen

Für diejenigen, die eine Konferenz planen, ist es wichtig, dass diese Konferenz von Anfang an gut läuft. Ein sog. „Eisbrecher“ kann hierbei wertvolle Hilfe leisten. Er kann u. a. die Stimmung heben, ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen und in das Hauptthema der Konferenz oder der Veranstaltung einführen.

Vor Beginn einer Übung zum Brechen des Eises sollte man sich unbedingt überlegen, welche Art Eis zu brechen ist und was mit der Übung erreicht werden soll. So könnten die Teilnehmer einander vorgestellt und von Anfang an eine positive Stimmung erzeugt werden.

Es folgen drei Beispiele für Eisbrecher für unterschiedliche Zwecke; sie können problemlos vor Beginn der Konferenz innerhalb oder außerhalb des Konferenzraums stattfinden.

EISBRECHER: guten Morgen

Zweck: die Teilnehmer einander vorstellen, eine gute Stimmung erzeugen

Zeit: ca. 5-7 Minuten

Anzahl Personen: mindestens 2

Vorgehensweise:

Bitten Sie die Teilnehmer, sich einen Partner zu suchen.

Der Partner erklärt, was er an diesem Morgen getan hat (vom Aufwachen bis zum aktuellen Augenblick). Wann sind Sie aufgewacht? Was haben Sie zum Frühstück gegessen? Wie sind Sie hierher gekommen? Was haben Sie unterwegs erlebt und wer war beteiligt?

Wiederholen Sie dies mehrmals mit unterschiedlichen Partnern, wenn Zeit und Stimmung dies erlauben.

Das neu renovierte Radisson Blu-Hotel in Tromsø hat viel Platz für Eisbrecherübungen innerhalb und außerhalb der Konferenzräume.

EISBRECHER: Dialogkarten

Zweck: gute Stimmung erzeugen, die Teilnehmer einander vorstellen und eine kurze Einstimmung auf das Thema der Konferenz liefern

Zeit: ca. 5-15 Minuten

Anzahl Personen: 20-200

Material: Karten mit kurzen Fragen zum Privatleben und zum Beruf Beispiel: Was macht Sie neugierig? Was würde Sie veranlassen, Kunde von x zu werden? Von wem können wir lernen?

In Abhängigkeit von der Teilnehmeranzahl sollten ca. 30 verschiedene Dialogkarten vorbereitet werden. Der Text kann wiederholt werden, sodass drei bis vier Versionen einer Karte in Umlauf sind.

Vorgehensweise:

Geben Sie jedem Teilnehmer eine Karte.

Bitten Sie die Teilnehmer, sich einen Partner zu suchen und sich vorzustellen.

Bitten Sie die Teilnehmer, ihrem Partner die Frage auf der Karte zu stellen, und danach darf der Partner seinem Gegenüber die Frage auf seiner Karte stellen.

Tauschen Sie die Karte mit Ihrem Partner.

Suchen Sie einen neuen Partner und stellen Sie ihm die Frage auf der Karte, die Sie in der vorherigen Runde beantwortet haben.

Wiederholen Sie dies vier- bis fünfmal, sofern Zeit und Stimmung dies erlauben.

EISBRECHER: Wunschliste

Zweck: ein allgemeines Bild von den Erwartungen der Teilnehmer erzeugen und sie zum Miteinanderreden veranlassen

Zeit: ca. 10-20 Minuten

Anzahl Personen: 6-100

Materialien: Papier und Stifte für alle Teilnehmer

Vorgehensweise:

Bitten Sie alle Teilnehmer aufzuschreiben, was sie am liebsten aus diesem Tag mitnehmen würden.

Nach zwei bis drei Minuten bitten Sie sie, sich einen Partner zu suchen. Die Teilnehmer sollten sich vorstellen und ihre Wunschlisten austauschen. Nach drei bis vier Minuten bitten Sie die Teilnehmer, sich einen neuen Partner zu suchen und den Austausch zu wiederholen.

Bitten Sie alle, sich wieder zu setzen. Bitten Sie die Teilnehmer, Gruppen aus zwei bis sechs Personen (oder einer Zahl, die der Stuhlanordnung entspricht) zu bilden und über die Wunschlisten zu sprechen. Geben Sie ihnen fünf Minuten, um zu ermitteln, welche drei Wünsche am häufigsten genannt wurden.

Bitten Sie drei bis vier Gruppen, ihr Ergebnis vorzutragen.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Ann Hansen geschrieben, einer Organisatorin von Konferenzen, Moderatorin und Beraterin bei concept+competence.

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