Das alte Dubai: Eintauchen in 1001 Nacht

Wolkenkratzer, Shoppingmalls, Superlative – Dubai ist eine Weltmetropole, in der das Moderne und Futuristische zu dominieren scheint. Auf den ersten Blick zumindest. Denn wer genau hinschaut, kann auch noch das alte, traditionsreiche Dubai entdecken: zauberhafte Viertel, die arabischen Charme versprühen und an eine Zeit erinnern, als die Millionenstadt noch ein Fischerdorf war.

Die Gegend rund um den Meeresarm Dubai Creek ist ein solcher Ort mit orientalischem Flair. Hier siedelten sich vor Jahrhunderten die ersten Fischer und Perlentaucher an und setzten den Grundstein für Dubais wirtschaftliche Entwicklung. Der Dubai Creek trennt die beiden Stadtteile Deira und Bur Dubai voneinander. Mit einfachen Holzbooten, den so genannten Abras, können Sie sich zum jeweils anderen Ufer bringen lassen. Während der 10-minütigen Überfahrt bietet sich ein wunderbarer Blick auf die Silhouette der Hochhäuser!

In Deira spielt sich das traditionelle Leben Dubais ab. Tauchen Sie ein in eine Atmosphäre aus 1001 Nacht und lassen Sie sich von orientalischen Gerüchen verzaubern! Denn hier befindet sich der Spice Souk, der berühmte Gewürzmarkt Dubais. Lohnend ist auch ein Abstecher zum Gold Souk, einem der größten Goldbasare der Welt. Lassen Sie sich am besten einfach treiben und genießen Sie die orientalische Atmosphäre auf den traditionellen Märkte und in den kleinen Geschäften des Viertels.

Arabische Bauten und die ältesten Klimaanlagen der Welt

Wer Interesse am alten arabischen Baustil hat, kommt auf der anderen Seite des Creeks, in Bur Dubai, auf seine Kosten. Im historischen Viertel Bastakiya gibt es die traditionellen Häuser mit Windtürmen zu bewundern, die iranische Händler im 19. Jahrhundert erbauten. Die 10 Meter hohen, quadratischen Türme gelten als älteste Klimaanlagen der Welt: Sie sind so konzipiert, dass sie die kühle Luft in die Wohnräume und die warme nach außen leiten.

Das gesamte Bastakiya-Viertel wurde in den vergangenen Jahren mit den ursprünglichen Materialien Lehm, Muscheln und Kalkstein aufwändig restaurier. Mit den feinen Verzierungen und der arabischen Architektur bildet es einen willkommenen Kontrast zum modernen Dubai. Viele Künstler haben sich hier angesiedelt, man findet Ateliers, Galerien, Museen und kleine Geschäfte, die zum Bummerln einladen.

Neben der historischen Architektur prägen vor allem religiöse Bauten das Gesicht Dubais. Zu den ältesten und schönsten zählt zweifelsohne die Jumeirah Moschee. Das Gebetsshaus wurde nach alter Tradition aus Stein errichtet und ist mit seinen zwei Minaretten und der gewaltigen Kuppel weithin sichtbar. Einen Besuch im Inneren sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Die Jumeirah Moschee ist die einzige, die auch Nicht-Muslimen den Zutritt erlaubt. Als Frau sollten Sie nur darauf achten, dass Sie Arme, Beine, Dekolletee und Ihre Haare bedecken, Männer sollten lange Hosen tragen.

Einblicke in Kultur und Leben des Seevolks

Ein Tipp für alle, die mehr über die Kultur und das Leben in Dubai vor der Entdeckung des Erdöls erfahren wollen, ist das Heritage und Diving Village im Stadtteil Al Schindagha. Es wurde im Stil einer arabischen Siedlung gebaut und vermittelt viel Interessantes über den Alltag des Seevolks.

Geschichte, Handwerk und Tradition des Emirats präsentiert auch das Dubai Museum , das sich in der ehemaligen Festungsanlage Al Fahidi befindet. Das Fort wurde im Jahr 1787 im Zentrum des alten Dubai erreichtet und diente mit seinen dicken Mauern aus Lehm, Kalk und Muscheln dem Schutz der Hafenstadt. Es ist das älteste Gebäude in Dubai.

Wer genug von den Superlativen Dubais hat, kann in der Stadt tatsächlich noch viel orientalischen Charme und wunderbare Ecken entdecken! Ansonsten können Sie sich im Radisson Royal Hotel, Dubai, herrlich entspannen und den Tag dort ausklingen lassen!

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